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ramen·suppe
Rezept · Japanisch

Miso Ramen

Das authentische Miso Ramen Rezept aus Sapporo: Würzige Tare aus heller und roter Miso-Paste, Hackfleisch, gewürztes Ei, Mais und ein Hauch Butter.

Vorbereitung
15 min
Kochzeit
25 min
Portionen
4 Portionen
Niveau
Mittel
Miso Ramen
Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Tare ansetzen

    Helle und rote Miso-Paste mit Sake, Mirin, Sojasauce und Sesampaste glattrühren. Das ist die Tare — die Geschmacksbasis.

  2. Aromat anbraten

    In einem Topf Schalotten, Knoblauch und Ingwer in 2 EL Öl 2 min andünsten, bis es duftet.

  3. Hackfleisch braten

    Hackfleisch dazugeben und krümelig braun braten, ca. 5 min. Mit 1 EL Sojasauce ablöschen.

  4. Brühe vereinen

    Hühnerbrühe angießen, aufkochen, dann auf kleinste Stufe zurückschalten. NIE kochen lassen.

  5. Tare einrühren

    Miso-Tare vorsichtig in die heiße Brühe einrühren. Wichtig: Miso-Paste niemals aufkochen, sonst gehen Aromen und Probiotika verloren.

  6. Nudeln kochen

    Ramen-Nudeln in separatem Wasser nach Packung kochen, abgießen.

  7. Anrichten

    Nudeln in vorgewärmte Schalen, heiße Miso-Brühe darüber. Mit Hackfleisch, halbiertem Ei, Mais, Frühlingszwiebeln und Sesam toppen. Ein Stück Butter auf die heiße Brühe — ein Klassiker aus Sapporo. Mit Chiliöl abschmecken.

Warum Miso Ramen so besonders ist

Miso Ramen kommt ursprünglich aus Sapporo auf Hokkaidō und ist die jüngste der vier klassischen Tare-Varianten — erfunden erst in den 1950er Jahren. Charakteristisch ist die cremige Tiefe der fermentierten Sojabohnen-Paste, kombiniert mit der Wärme von Schwein und Butter — perfekt für kalte Tage. Wer den Original-Geschmack vor Ort probieren will: unser Sapporo-Reiseführer nennt die ikonischen Adressen — angefangen bei Aji No Sanpei, wo das Rezept 1955 erfunden wurde.

Welche Miso-Paste passt?

  • Shiro Miso (hell, süßlich) — milde Basis, gut für Einsteiger.
  • Aka Miso (rot, kräftig) — komplex, salziger, ferment-intensiv.
  • Awase Miso (Mischung) — das Beste aus beiden Welten.

Profi-Tipp: Immer am Ende einrühren und nie aufkochen — sonst zerstörst du das Umami.

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