Ramen Nudeln – Selber machen & Tipps zum Kauf
Bei uns findest du die besten Ramen Nudeln um deine Suppe zu kochen. Rezept zum selbst zubereiten oder Kauftipps der besten Ramen Nudeln.
Mit (*) markierte Links sind Amazon-Affiliate-Links. Kaufst du darüber, erhalten wir eine kleine Provision — der Preis ändert sich für dich nicht.
Ohne die richtigen Nudeln ist die beste Brühe nichts wert. Ramen-Nudeln sind kein Zufallsprodukt — sie sind das Ergebnis einer ganz spezifischen Rezeptur, die sich seit über 100 Jahren bewährt hat.
Was unterscheidet Ramen-Nudeln?
Drei Zutaten — und die entscheiden alles:
- Hochwertiges Weizenmehl (hoher Proteinanteil, ähnlich Pasta-Mehl).
- Wasser in präziser Dosierung.
- Kansui — eine alkalische Lösung aus Natrium- und Kaliumcarbonat. Sie gibt den Nudeln die typische gelbe Farbe, den unverkennbar elastischen Biss und das leicht eierige Aroma.
Spaßfakt: Ramen-Nudeln enthalten klassisch kein Ei. Die gelbe Farbe stammt allein vom Kansui. Wer eihaltige „Ramen-Nudeln" kauft, hat meist ein deutsches oder italienisches Imitat in der Hand.
Die vier Grundtypen japanischer Nudeln
Im japanischen Lebensmittelhandel begegnen dir vier Nudelformen — und sie sehen meist gleich aus, schmecken aber nicht gleich:
- Kansōmen (乾燥麺) — getrocknet, wie Pasta. Vorratsfähig, etwa 3 min Garzeit.
- Namamen (生麺) — frisch, aus dem Kühlregal. Beste Textur, kurze Haltbarkeit von wenigen Tagen.
- Mushimen (蒸麺) — vorgedämpft, vakuumiert. Brauchen nur kurzes Aufwärmen. Klassiker für trockene Ramen (Yakisoba) im Wok.
- Insutanto Rāmen (インスタントラーメン) — gedämpft und doppelt frittiert. Monate haltbar. Mehr dazu auf der Instant-Ramen-Seite.
Frische Namamen verarbeitest du idealerweise am Herstellungstag. Nach dem Kochen nicht kalt abschrecken — die Stärke an der Oberfläche hält die Brühe.
Nudeldicke & Schnitt — was passt zu welcher Brühe?
- Sehr dünne, gerade Nudeln (Hakata-Style) — passen zu Tonkotsu. Garzeit nur 1 min!
- Dünne, gewellte Nudeln — Klassiker für Miso Ramen; die Wellen halten die cremige Brühe.
- Mittlere, gerade Nudeln — Universal-Format, passt zu Shoyu und Shio.
- Dicke Nudeln — für Tsukemen und Abura-Soba.
Wo kaufen?
Fertige Ramen-Nudeln (gekühlt, gefroren oder getrocknet) bekommst du im Asia-Markt und online. Achte auf:
- Zutatenliste: Mehl, Wasser, Kansui — sonst nichts.
- „Yakisoba" oder „Chukamen" sind beste Suchbegriffe.
- Idealerweise frisch — getrocknet ist die zweite Wahl.
All-in-one Ramen-Starter-Bundle: Kombu, Shiitake, Katsuobushi, Nudeln
Komplett-Set mit Dashi-Kombu (113 g), getrockneten Shiitake (50 g), Bonitoflocken (25 g) und 375 g Ramen-Nudeln. Perfekt für deinen ersten Ramen-Abend.
Auf Amazon Auf Amazon ansehen *
Ramen-Nudeln selber machen
Mit etwas Übung lassen sich Ramen-Nudeln zuhause herstellen. Du brauchst eine Nudelmaschine (Atlas/Marcato) und Kansui — alternativ kannst du gebackenes Natron (Backofen 1 h bei 130 °C) als Ersatz verwenden.
Grundrezept für 4 Portionen
- 400 g Tipo-00-Weizenmehl
- 150 ml Wasser
- 6 g Kansui (oder 8 g gebackenes Natron)
- 6 g Salz
- Kansui und Salz in Wasser auflösen.
- Mit Mehl mischen, 10 min kneten (oder Küchenmaschine 5 min).
- Teig 1 h bei Zimmertemperatur ruhen lassen, in Folie.
- Mit der Maschine bis Stufe 6-7 ausrollen.
- Mit dem Spaghetti- oder Linguine-Aufsatz schneiden.
- Mehlieren, dann sofort kochen oder einfrieren.
Profi-Buch
Deutscher Kochbuchpreis Gold RAMEN FOREVER – Tim Anderson
Mit dem Deutschen Kochbuchpreis Gold ausgezeichnet. Das umfangreichste deutsche Ramen-Buch mit Rezepten von Klassikern bis Avantgarde. Sieben Kapitel rund um Brühe, Tare, Nudeln, Öl/Fett und Toppings.
Auf Amazon Auf Amazon ansehen *