Shio Ramen
Shio Ramen: die ursprünglichste und eleganteste Form. Kristallklare salzige Brühe mit Kombu, Bonito und feinen Toppings. Rezept für 4 Portionen.
Schritt für Schritt
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Shio-Tare ansetzen
Salz, helle Sojasauce, Sake und Mirin in einem kleinen Topf erhitzen. Kombu darin 30 min ziehen lassen, dann entfernen. Bonitoflocken zugeben, 2 min ziehen, durchsieben.
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Aromaöl machen
Ingwer und Knoblauch in neutralem Öl und Sesamöl 3 min sanft anbraten, bis es duftet — nicht bräunen.
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Brühe erhitzen
Hühnerbrühe heiß werden lassen, niemals sprudelnd kochen. Pak Choi darin blanchieren.
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Tare in Schale
2 EL Shio-Tare und 1 EL Aromaöl auf den Boden jeder Schale geben.
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Nudeln
Ramen-Nudeln in separatem Wasser nach Packung kochen, abgießen.
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Anrichten
Nudeln in die Schale, 350 ml heiße Brühe darüber. Mit Hähnchen, Ei, Pak Choi, Frühlingszwiebeln, Pfeffer und Nori toppen.
Shio — die Mutter aller Ramen
Shio (塩) bedeutet schlicht „Salz". Damit ist Shio Ramen die älteste und ursprünglichste Tare-Variante — entwickelt schon in den frühen 20er Jahren, lange bevor Shoyu oder Miso dominierten. Die Brühe wirkt schlicht, aber genau das macht sie so anspruchsvoll: Jeder Fehler im Dashi schmeckt man sofort.
Salz ist nicht gleich Salz
- Japanisches Meersalz bringt mineralische Tiefe.
- Himalaya-Salz oder grobes Steinsalz: bitte vermeiden — zu mineralisch-erdig.
- Profi-Tipp: 70 % Salz, 20 % Usukuchi, 10 % Sake — so verteilt sich die Würze besser.
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