Shoyu Ramen
Authentisches Shoyu Ramen mit selbstgekochtem Chashu, klarer Brühe, doppelter Sojasauce-Tare und allen klassischen Toppings.
Schritt für Schritt
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Chashu vorbereiten
Schweinebauch in einem Topf mit 1 l Wasser, 5 EL Sojasauce, 3 EL Mirin, 2 EL Zucker, Ingwer und Knoblauch 1,5 h sanft köcheln lassen. Aus der Brühe nehmen, kalt stellen, später in Scheiben schneiden.
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Shoyu-Tare ansetzen
Dunkle und helle Sojasauce, Mirin, Sake, Zucker, Ingwer und Knoblauch in einem Topf erhitzen. Kombu hineingeben und 30 min ziehen lassen. Kombu entfernen, Bonitoflocken zugeben, 2 min ziehen, dann durch Sieb passieren. Das ist deine Tare.
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Brühe vorbereiten
Hühnerbrühe heiß werden lassen, aber nicht kochen. Pak Choi 1 min darin blanchieren, herausnehmen.
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Ajitsuke Tamago
Eier 6:30 min kochen, abschrecken, schälen und mindestens 1 h in 100 ml Sojasauce + 100 ml Mirin + 200 ml Wasser marinieren.
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Tare in Schalen
2-3 EL Shoyu-Tare auf den Boden jeder vorgewärmten Schale geben.
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Nudeln kochen
Frische Ramen-Nudeln 2 min in kochendem Wasser kochen, abgießen, nicht abschrecken.
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Anrichten
Nudeln auf die Tare geben, ca. 350 ml heiße Brühe pro Schale. Chashu-Scheiben fächerförmig auflegen, halbiertes Ei, Pak Choi, Menma, Frühlingszwiebeln und ein Nori-Blatt. Heiß servieren.
Was macht Shoyu Ramen einzigartig?
Shoyu (醤油 = Sojasauce) ist die wohl älteste und beliebteste Tare in Tokio. Die Brühe ist bernsteinfarben, klar und elegant — kein Schaum, keine Trübung. Das Geheimnis: die Brühe darf niemals kochen, nur leise simmern. Die Chintan-Methode.
Der Profi-Trick: Doppel-Soja
Ein Ramen-ya nutzt fast nie nur eine Sojasauce. Dunkle Sojasauce gibt Farbe und Tiefe, Usukuchi (helle Sojasauce) bringt Salz und Würze, ohne die Brühe zu verdunkeln. Diese Kombination ist der Grund, warum Restaurant-Shoyu so viel komplexer schmeckt als heimische Versionen.
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