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Das große Ramen-Zutaten-Lexikon
Von Ajitsuke Tamago bis Yatai: Das vollständige Glossar für alle Ramen-Begriffe — kompakt, alphabetisch, mit klaren Erklärungen.
2026-01-08 12 min Lesezeit
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40 Begriffe, die dir in jedem Ramen-Buch und jeder Ramen-ya begegnen — alphabetisch geordnet, kurz und ohne Schnörkel erklärt.
- Ajitsuke Tamago
- Marinierfertiges Ramen-Ei, 6:30 min gekocht, in Sojasauce-Mirin-Marinade eingelegt.
- Aka Miso
- Rote Miso-Paste, lange fermentiert, kräftig im Geschmack.
- Assari
- Leichte, klare Brühenkonsistenz — Gegenteil von Kotteri.
- Beni Shoga
- In Pflaumenessig eingelegter roter Ingwer, klassisches Tonkotsu-Topping.
- Bonito
- Getrocknete und fermentierte Thunfisch-Flocken (Katsuobushi), Dashi-Grundlage.
- Chashu
- Geschmorter Schweinebauch, das klassische Ramen-Topping. Wird oft tagelang in Sojasauce mariniert.
- Chintan
- „Klare Brühe" — bei niedriger Temperatur simmernd zubereitet.
- Chuka Soba
- Alter Begriff für Ramen, wörtlich „chinesische Soba".
- Dashi
- Japanische Grundbrühe aus Kombu und/oder Bonitoflocken.
- Donburi
- Große Schüssel; auch der Gerichts-Oberbegriff für „auf Reis serviert".
- Futsuu
- Normale Nudelhärte oder normaler Fettgehalt.
- Gyokai
- Meeresfrüchte/Fisch-basierte Brühen-Note.
- Hakata
- Stadtteil von Fukuoka, Ursprung der berühmten Tonkotsu Ramen.
- Iekei
- Yokohama-Stil: Tonkotsu-Shoyu-Brühe, dicke gerade Nudeln, oft mit Spinat.
- Kansui
- Alkalische Lösung (Natrium-/Kaliumcarbonat) — gibt Ramen-Nudeln ihre Farbe und Textur.
- Kaedama
- Nudelnachschlag in Hakata-Ramen-ya, oft für kleines Geld.
- Katsuobushi
- Bonitoflocken, fermentiert und getrocknet.
- Kikurage
- Holzohrpilze, knackiges Topping besonders in Tonkotsu Ramen.
- Kombu
- Großer Seetang, Hauptzutat von Dashi, gibt Glutamat-Umami.
- Kotteri
- Reichhaltige, ölige, dickflüssige Brühenkonsistenz.
- Mayu
- Schwarzes Knoblauch-Öl, charakteristisch für Kumamoto-Stil.
- Menma
- Fermentierte Bambussprossen, klassisches Topping.
- Mirin
- Süßer Reiswein zum Kochen, gibt Tiefe und milden Glanz.
- Miso
- Fermentierte Sojabohnenpaste — Shiro (hell), Aka (rot), Awase (Mischung).
- Naruto
- Fischpaste mit rosa Spirale, traditionelles Ramen-Topping.
- Nori
- Getrocknete Algenblätter, oft als Topping serviert.
- Paitan
- „Weiße Brühe" — durch sprudelndes Kochen emulgiert.
- Rayu
- Aromatisiertes Chili-Öl, oft selbstgemacht.
- Sake
- Reiswein, wird zum Kochen und Würzen verwendet.
- Shio
- „Salz", die älteste Tare-Variante.
- Shokken-ki
- Ticket-Automat am Eingang eines Ramen-ya.
- Shoyu
- Sojasauce, klassische Tare-Basis.
- Tare
- Gewürzte Soßenbasis am Boden der Schale, bestimmt den Ramen-Namen.
- Tantanmen
- Japanische Adaption der chinesischen Dan-Dan-Nudeln, mit Sesam und Chili.
- Tonkotsu
- Schweineknochen-Brühe, milchig-cremig, ursprünglich aus Kyūshū.
- Toripaitan
- Cremige Hühnerbrühe in Paitan-Schule, moderner Trend.
- Tsukemen
- Dip-Ramen: kalte Nudeln, separat servierte heiße konzentrierte Brühe.
- Umami
- Die fünfte Geschmacksrichtung — fleischig, vollmundig, durch Glutamat und Inosinat.
- Usukuchi
- Helle Sojasauce — würzig-salzig, ohne Farbverlust.
- Yatai
- Mobile Verkaufsstände, oft Ursprung kleiner Ramen-ya-Karrieren.
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