Onsen-Ei (Onsen Tamago)
Onsen Tamago: bei niedriger Temperatur gegart, mit zartwabbeligem Eiweiß und cremigem Dotter. Anleitung ohne Sous-vide — plus Unterschied zum Ajitsuke Tamago.
Schritt für Schritt
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Temperatur einstellen
Wasser auf ca. 75 °C bringen (kleine Bläschen am Topfboden, kein Sprudeln). Mit etwas kaltem Wasser justieren — ideal sind 68–70 °C beim Eier-Hineingeben.
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Eier garen
Eier vorsichtig hineingleiten lassen. Topf vom Herd, Deckel drauf, 20 min ziehen lassen. Die niedrige Temperatur gart Eiweiß und Dotter unterschiedlich — das Geheimnis des Onsen-Eis.
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Abschrecken
Eier in kaltes Wasser legen, kurz abkühlen. Das Eiweiß ist jetzt zartwabbelig, der Dotter cremig-dickflüssig.
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Dip ansetzen
Dashi, Sojasoße und Mirin verrühren, leicht erwärmen. Das ist die klassische Begleitsauce.
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Servieren
Ei vorsichtig in eine kleine Schale aufschlagen, den lauwarmen Dashi-Dip angießen. Pur als Vorspeise — oder direkt auf die heiße Ramen geben, wo der cremige Dotter die Brühe verfeinert.
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Onsen-Ei vs. Ajitsuke Tamago
Beide sind japanische Ramen-Eier, aber grundverschieden. Das Onsen-Ei („heiße-Quelle-Ei", traditionell in heißen Quellen gegart) wird bei niedriger, konstanter Temperatur gegart — Eiweiß und Dotter werden beide cremig-zart, das Ei wird aufgeschlagen serviert. Das Ajitsuke Tamago dagegen wird hart-weich gekocht (6:30 min), gepellt und in Sojasoße mariniert — fest genug zum Halbieren.
Ohne Sous-vide möglich
Das Onsen-Ei braucht eigentlich konstante 68–70 °C — perfekt für einen Sous-vide-Stick. Aber die Topf-Methode oben funktioniert auch: Wasser auf Temperatur bringen, vom Herd nehmen, Deckel drauf, 20 min ziehen. Die Restwärme reicht genau aus. Ein Küchenthermometer hilft enorm.
Auf der Ramen
Auf eine heiße Ramen gegeben zerläuft der cremige Dotter in die Brühe und macht sie samtiger — besonders schön auf Tonkotsu und Miso.
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