Hiyashi Chuka — Kalter Sommer-Ramen
Hiyashi Chuka ist die kalt servierte Sommer-Ramen — bunte Toppings, frisches Dressing, eiskalte Nudeln. Das japanische Sommer-Gericht schlechthin.
Schritt für Schritt
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Dressing mischen
Sojasauce, Reisessig, Zucker, Wasser, beide Sesamöle und Ingwer in einer Schüssel verquirlen, bis sich der Zucker auflöst. Im Kühlschrank kalt stellen.
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Eier-Streifen
Eier verquirlen, eine dünne Omelett-Schicht in der Pfanne braten, abkühlen lassen, in feine Streifen schneiden (Kinshi Tamago).
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Toppings vorbereiten
Gurke, Paprika und Schinken in gleichmäßig feine Streifen schneiden. Sojasprossen kurz blanchieren und kalt abschrecken.
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Nudeln kochen & abschrecken
Nudeln nach Packung kochen, sofort unter eiskaltem Wasser abschrecken, bis sie kühl sind. Mit etwas Sesamöl ölen, damit sie nicht kleben.
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Anrichten
Nudeln in Schalen verteilen. Toppings dekorativ in „Tortenstücken" um den Rand legen: Schinken, Gurke, Tomate, Sprossen, Paprika, Eier-Streifen.
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Dressing & finishen
Kurz vor dem Servieren das kalte Dressing darüber, mit Sesam und Frühlingszwiebeln bestreuen. Mit Beni Shoga in der Mitte garnieren.
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Warum Hiyashi Chuka so japanisch ist
Wenn das Thermometer in Tokio im Juli die 35°-Marke knackt, beginnt die Hiyashi-Chuka-Saison. Praktisch jedes Ramen-ya stellt dann von heißer auf kalte Ramen um. Das Gericht ist mehr als nur „Ramen-Salat" — es ist eine Komposition aus fünf farbigen Toppings, die wie ein Kunstwerk arrangiert werden.
Die fünf klassischen Farben
Eine richtige Hiyashi Chuka folgt dem japanischen Prinzip „Goshiki" — fünf Farben für visuelle Harmonie:
- Gelb: Eier-Streifen (Kinshi Tamago)
- Rot: Tomaten oder Beni Shoga
- Grün: Gurke oder Frühlingszwiebeln
- Weiß: Sojasprossen oder Hähnchen
- Rosa/Pink: Schinken