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ramen·suppe
Rezept · Japanisch

Tsukemen

Tsukemen: die Dip-Ramen aus Tokio. Dicke kalte Nudeln, konzentrierte heiße Brühe zum Eintauchen. Modern, intensiv und seit Jahren der Trend in Japan.

Vorbereitung
20 min
Kochzeit
40 min
Portionen
4 Portionen
Niveau
Mittel
Tsukemen
Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. Konzentrierte Brühe

    Brühe einkochen lassen, bis sie um die Hälfte reduziert ist — sie soll konzentriert und stark schmecken.

  2. Tare einarbeiten

    Sojasauce, Mirin, Reisessig, Zucker und Katsuobushi-Pulver zur Brühe geben. Ingwer und Knoblauch zugeben, 2 min ziehen lassen.

  3. Dip-Saucen vorbereiten

    Brühe durch ein Sieb auf die 4 vorgewärmten kleinen Schalen verteilen. Mit Chili-Öl beträufeln.

  4. Nudeln kochen

    Tsukemen-Nudeln sind dicker und brauchen länger — nach Packung kochen, in einem Sieb mit kaltem Wasser abschrecken, bis sie kühl sind. Das ist gewollt!

  5. Nudeln anrichten

    Kalte Nudeln auf größere Teller geben.

  6. Toppings

    Chashu, Ei und Menma entweder auf den Nudeln oder in der Dipschale anrichten. Frühlingszwiebeln, Nori und Yuzu-Schale darüber.

  7. Servieren

    Mit Stäbchen kleine Portionen Nudeln in die heiße Dip-Brühe tauchen und essen. Am Ende wird die Brühe oft mit zusätzlicher Brühe (Wari-Spielraum) verdünnt und ausgetrunken.

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Warum Tsukemen funktioniert

Bei normaler Ramen wird die Brühe vom Nudelteig „verdünnt" — die Aromen verlieren mit jeder Sekunde an Schärfe. Tsukemen umgeht das Problem: Die Brühe bleibt heiß und konzentriert, die Nudeln bleiben bissfest und kühl. Du tauchst nur die Menge ein, die du gerade isst — der Geschmack bleibt bis zum letzten Bissen intensiv.

Wari-Spielraum: Die japanische Art des Ausschlürfens

Nach dem Essen gießt man traditionell zusätzliche Brühe (Wari Soup oder einfach heißes Dashi) in die Dip-Schale, um die konzentrierte Brühe verdünnen zu können — und trinkt sie dann aus. Ein Ritual, das viele Ramen-ya kostenlos anbieten.