Damastmesser - Das beste Messer Für die Küche

Unsere Damastmesser Empfehlungen. Wir kochen seit vielen Jahren asiatische Gerichte und kennen uns mit Messern sehr gut aus.

Aktualisiert am 05.12.2020 

Wir stellen einzelne Messer und Damast-Messersets vor.

Die Messer die mit Auf Lager gekennzeichnet sind kommen garantiert vor Weihnachten an!

 

Tipp: Bei einem 2er, 3er, 4er oder 5er Set bekommst du ein viel besseres Preis-/Leistungsverhältnis!

423 Bewertungen
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XXL Damast Küchenmesser – 20 cm Klinge – 67 Schichten – ink. Schleifstein

55,99€

Auf Lager

  • Sehr gute Verarbeitung
  • Top Preis-/ Leistungsverhältnis
  • Richtig scharfes Messer
  • Lange Klinge
 

Unser Favorit – Eindeutige Kaufempfehlung!

„Seit mehreren Wochen bei uns in der Küche im Einsatz. Wir wollen das Messer nicht mehr missen.“

249 Bewertungen
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Wakoli Damastmesser 4er Set – 8,5 cm – 17 cm Klinge– 67 Schichten – mit Ahornholzgriffen

139,99€ – 35,00€ je Messer

Auf Lager

  • Top Preis
  • sehr scharfe Klingen
  • inklusive Geschenkbox
  • Set enthält alle relevanten Klingenlängen
 

Unser Favorit bei den Messer-Sets 

„Die Messer begleiten uns seit vielen Jahren bei unserer täglichen Arbeit und Sie sind nach wie vor sehr scharf!“

Damastmesser einzeln kaufen oder im Set?

Hast du schon mehrere scharfe Messer Zuhause, dann empfehlen wir dir ein einzelnes Messer zu kaufen.

 Wenn du jedoch dich zum ersten mal mit hochwertigen Messern ausstattest, dann empfehlen wir dir ein Messer-Set zu kaufen. 

Bei einem Set bekommst du ein viel besseres Preis-/Leistungsverhältnis!

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4.8/5
768 Bewertungen
4.5/5

Nakiri Messer

Das japanische Gemüsemesser wird trotz seiner Form nicht zum schneiden von Knochen verwendet, sondern ausschließlich zum schneiden von Gemüse. 

Es ist perfekt geeignet um Kräuter und Gemüse zu hacken, da es regelrecht durch das Gemüse durchgleitet. 

Due Messeklinge ist zwischen 45-50 Millimeter groß und 15-18cm lang. 

Messersets mit Nakiri Messer

321 Bewertungen
4.8/5

Was ist ein Damastmesser?

Mit dem wellig geschwungenen Muster auf seiner Klinge beeindruckt das Damastmesser auf den ersten Blick. Anschließend meldet sich der Wunsch, ein solches Messer in der eigenen Küche zu haben. 

Doch was kann das Damastmesser wirklich? Sieht es zwar attraktiv aus und ist im Gebrauch nur für wenige Arbeiten geeignet? Oder macht es den herkömmlichen Küchenmessern ernsthaft Konkurrenz?

Damastmesser auf einem Schleifblock

Was ist das Besondere am Damastmesser?

Das Damastmesser erweist sich schnell als ein echter Allrounder in der Küche. So schick das Messer aussieht, handelt es sich bei ihm um ein solides Kochmesser. Es schneidet Obst, Gemüse, Kräuter, Fleisch und Fisch. 

Dank ihres speziellen Herstellungsverfahrens ist die Stahlklinge des Damastmessers elastisch und stabil. Außerdem bleibt eine Messerklinge aus Damaszenerstahl länger scharf als herkömmliche Klingen.

Damastmesser beziehungsweise Messer mit Klingen aus Damaststahl sind auch unter japanischen Messern für die Küche zahlreich vertreten, so als Nakiri-Messer, Santoku-Messer oder Bunka-Messer.

Etwas zum Ursprung der Damastmesser

Damastmesser sind keine neue Erfindung. Der genaue Ursprung lässt sich nicht eindeutig bestimmen, doch gibt es Hinweise zur Geschichte der Herstellung von Damaszenerstahl und seiner Verwendung für Messer. Wegen des speziellen Stahls ihrer Klingen werden Damastmesser übrigens auch Damaszenermesser genannt. Umgekehrt wird Damaszenerstahl gelegentlich auch als Damast bezeichnet.

Der Wortteil „Damaszener“ deutet auf Damaskus als Entstehungsort für die Stahlsorte hin. Bewiesen ist das allerdings nicht. Es ist ebenso gut möglich, dass die syrische Stadt Damaskus lediglich ein wichtiger Handelsort für den Stahl und die Messer daraus war. 

Bekannt ist nämlich auch, dass die Wikinger vor rund 1000 Jahren mit der Herstellung des heute als Damaszenerstahl bekannten Stahls vertraut waren. 

Es spricht dazu einiges dafür, dass das Herstellungsverfahren schon vor über 2000 Jahren in Europa genutzt wurde.

Wie wird Damaszenerstahl hergestellt?

Bei Damaszenerstahl handelt es sich um einen sogenannten Schweißverbundstahl. Ursprünglich ging es bei Damaszenerstahl um verbesserte Eigenschaften des Stahls, nicht um das Aussehen. Die bei der Herstellung entstehende Musterung war als attraktiver Nebeneffekt aber willkommen.

Damals kombinierten die Wikinger für diesen Stahl unterschiedliche Sorten von Eisen, darunter eine phosphorhaltige. Beim späteren Ätzen der Klinge erschien die phosphorhaltige Eisenschicht silber schimmernd. Die anderen Eisenanteile bildeten dazu einen dunkleren Kontrast, was ein grafisch anmutendes, wellenförmiges Linienmuster ergab.

Grundsätzlich ist die Erzeugung von Damaszenerstahl aufwendig. Sie ähnelt ein wenig der Herstellung von Blätterteig. Mehrere Lagen von hartem und weichem Stahl werden wiederholt übereinandergelegt und miteinander verbunden. Auf diese Weise erhält die Messerklinge die Vorteile von extra festem harten und elastischem weichen Stahl. Das dadurch entstehende Muster zeigt genau die Grenzen zwischen beiden Stahlsorten auf. Die Klinge von einem modernen Damastmesser kann aus 67 Lagen Stahl bestehen.

Damastmesser-Test: Woran erkenne ich ein hochwertiges Damaszenermesser

Gutes wird gern kopiert. Das gilt leider auch für Damastmesser. Wer aber weiß, worauf es bei einem Damaszenermesser wirklich ankommt, fällt kaum auf ein minderwertiges Imitat herein.

Auf diese Punkte Solltet Ihr achten beim Kauf:

Klingenmuster

Gern wird zum Beispiel beim charakteristischen Klingenmuster getrickst, indem es im Nachhinein auf eine normale Stahlklinge aufgetragen wird. Dieser Stahl weist dann nicht die erwünschten Eigenschaften von echtem Damaszenerstahl auf. Da das Damaszenermuster typisches Merkmal eines Damastmessers ist, haben es Fälscher vor allem hierauf abgesehen. Neben dem dreisten nachträglichen Musterauftrag greifen Fälscher zu einer weiteren Fälschungsmethode: Sie erzeugen die Damastoptik mit minderwertigen Schweißverbund-Laminaten.

Weil sie nur auf ihren eigenen finanziellen Profit aus sind, verwenden Fälscher auch sonst keine Mühe auf ihre Fake-Messer. Die Fälschung hat nach dem Verkauf an hereingelegte Kunden ihren Zweck erfüllt.

Außer der attraktiven Klingenzeichnung gibt es weitere Qualitätsmerkmale, die ein hochwertiges Damastmesser auszeichnen.

Wissenswertes zur Klingenschärfe

Erwähnt sei in diesem Zusammenhang der Begriff „Rockwell“ – abgekürzt „HRC“: „HR“ steht dabei für „Hardness Rockwell“, also die Härte beziehungsweise den Härtegrad der Schneidekante der Klinge. „C“ bezieht sich vor allem auf den Winkel der Messerschneide. Beide Kriterien zusammengenommen bestimmen die Klingenschärfe maßgeblich.

Je höher die vor „HRC“ stehende Zahl ist, desto schärfer schneidet das Messer.

Der HRC-Wert für eine gute Messerklingenschärfe sollte 60 oder höher betragen.

Worauf es außerdem bei einem hochwertigen Messer ankommt

Neben einer scharfen und rostfreien Klinge soll ein Damastmesser stabil verarbeitet sein. Schließlich ist es in der Küchenarbeit Bewegungen unter hohem Druck ausgesetzt. Eine scharfe Klinge mildert diese Belastungen bereits. Zusätzlich wirkt auch die Hebelwirkung einer längeren Klinge positiv. Sie unterstützt die Druckwirkung beim Schneiden, sorgt für schöne Schnittergebnisse und wirkt vorzeitiger Ermüdung der Hand entgegen. Allzu lang sollte die Messerklinge wiederum auch nicht sein, sonst wird das Messer unhandlich. 16-20 cm gelten als optimale Klingenlänge.

Fast so wichtig wie die Messerklinge ist die Gestaltung vom Messergriff. Als Gegenspieler zur Klinge soll der Griff in ausgewogener Balance zur Klinge stehen. Messerklinge und Messergriff müssen für eine lange Lebensdauer des Messers fest und fugenlos miteinander verbunden sein. Idealerweise bilden Messerklinge und Messergriff eine aus einem Metallstück geformte Einheit. Trotzdem – sofern fest miteinander verbunden – stehen auch Griffe aus Holz oder Kunststoff einem hochwertigen Damastmesser nicht entgegen. Die Griffoberfläche ist möglichst glatt, um Missempfindungen oder Blasen an den Händen zu vermeiden. Metallgriffe liegen kühl in der Hand. Kälteempfindliche Personen wählen lieber Griffe aus Holz oder Kunststoff. Am besten ist ein ergonomisch gestalteter Messer: in mittlerer Stärke, leicht nach unten gebogen und nur wenig länger, als die Hand breit ist.

Die meisten Damastmesser wiegen zwischen 100-300 g. Hier hängt die richtige Wahl vom Gewicht vor allem von der persönlichen Vorliebe ab.

Was ist wichtig beim Damastmesser-Kauf?

Damastmesser sind relativ teuer. Die Preisskala beginnt im unteren dreistelligen Euro-Bereich und reicht bis an vierstellige Preise heran. Für 200-300 Euro sind bereits gute Damastmesser zu haben. Bei den Exemplaren am anderen Ende der Skala handelt es sich eher um Liebhaberstücke beziehungsweise Messer in besonderer Ausstattung wie teurem Griffmaterial oder extra aufwendiger Verarbeitung.

Interessenten sollten sich vor ihrer Kaufentscheidung im vorangegangenen Kapitel über die Merkmale hochwertiger Damastmesser informieren und sich die Punkte notieren, die ihnen besonders wichtig sind. Der Kauf sollte im Fachhandel stattfinden, vor Ort oder bei einem seriösen Händler im Internet. So stark die Verlockung ist, auf anderem Wege ein Schnäppchen zu machen: Lieber nicht! Die Gefahr einer Fälschung ist einfach zu groß.

Vorteile und Nachteile

Gibt es überhaupt ein Produkt, das ausschließlich Vorteile aufweist? Das Damastmesser ist dieser Idealvorstellung immerhin sehr nahe, hat jedoch neben seinen Vorteilen auch ein paar Nachteile:

Damastmesser punkten mit diesen Vorteilen:

  • superscharfe Klinge
  • schnelles und akkurates Arbeiten
  • lange scharf bleibende Klinge
  • Klinge leicht nachschleifbar
  • lange Lebensdauer: Erbstückqualität
  • attraktive Optik
 

Nachteile von Damastmessern:

  • hoher Anschaffungspreis
  • werden gern gefälscht
  • Vorsicht vor Selbstverletzungen, da Klinge extrem scharf

Pflege und Aufbewahrung von Damastmessern

Damastmesser sind stets von Hand mit etwas Spülmittel zu reinigen, möglichst direkt nach dem Gebrauch.

Selbst komplett aus Metall bestehende und rostfreie Damastmesser haben in der Spülmaschine nichts zu suchen, denn sie werden sonst vorzeitig stumpf.

Wegen ihrer scharfen Klinge sollten diese Messer unzugänglich für Kinder und niemals lose in der Besteck- oder Küchenschublade aufbewahrt werden.

Empfehlenswert ist eine Schachtel oder Holzbox zur Aufbewahrung.

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