Japanisches Curry-Ramen
Curry-Ramen ist Japans Antwort auf den kalten Winter — cremige Curry-Brühe, dicke Nudeln, klassische Toppings. Das wärmende Soul-Food der japanischen Küche.
Schritt für Schritt
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Aromat anbraten
In einem Topf 2 EL Öl erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer 3 min andünsten, bis die Zwiebel weich ist.
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Fleisch und Gemüse
Fleisch zugeben, krümelig braten. Karotten dazu, weitere 3 min braten.
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Brühe und Curry
Hühnerbrühe angießen, aufkochen, Curry-Paste einrühren bis sie sich auflöst. Sojasauce, Mirin und Tomatenmark dazu. 15 min sanft köcheln lassen.
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Cremiger machen (optional)
Für eine extra-cremige Variante zum Schluss die Kokosmilch unterrühren. Erneut warm werden lassen, aber nicht mehr kochen.
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Nudeln & Anrichten
Ramen-Nudeln nach Packung kochen, abgießen, in die Schalen verteilen. Heißes Curry darüber. Mit Ajitsuke Tamago, Frühlingszwiebeln, Nori und Beni Shoga toppen.
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Curry-Ramen — die japanische Winter-Bombe
Curry-Ramen (カレーラーメン) wurde in den 1960ern in Muroran auf Hokkaidō erfunden — der nördlichsten und kältesten Großstadt Japans. Logisch: Wenn draußen Eiswind weht, will man kein klares Shio mehr, sondern eine cremige, scharf-würzige Bombe, die wärmt.
Die richtige Curry-Paste
Japanisches Curry ist anders als indisches: süßer, milder, viel dickflüssiger. Greife unbedingt zu japanischer Curry-Würzpaste (in Blöcken):
- S&B Golden Curry — der populärste Klassiker, in den meisten Asia-Märkten.
- House Java Curry — etwas schärfer.
- Vermont Curry — süßlich-mild, für Curry-Anfänger.